NSU-Prozess: Keine Toleranz für „Hexenverbrennung“

burschel

Was gibt es Neues beim NSU-Prozess in München? Mittlerweile sind wir beim 374. Prozesstag. In dieser Woche wurde wieder nur an einem Tag verhandelt. Offenbar will man vermeiden, dass vor der Sommerpause in drei Wochen noch Plädoyers stattfinden. Wie verträgt sich das mit dem strafprozessrechtlichen Beschleunigungsgebot? Außerdem wurde dem Befangenheitsantrag gegen einen Gutachter, der seine Ergebnisse in der „Welt“ veröffentlichen wollte, stattgegeben. Er hatte der Zeitung eine „Hexenverbrennung“ angeboten. Auch zum Verfassungsschützer Andreas Temme gibt es neue Erkenntnisse. Über all das hat uns auch diese Woche wieder Fritz Burschel berichtet.

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